Vor Kraft strotzen, sich kraftvoll fühlen, Bäume ausreißen. Wenn die Kraft da ist fühlt sich das gut an. Wir sind voller Elan und Tatendrang, nehmen selbst Hürden mit einem Lächeln.

Kraftlos, schlapp, träge. Wenn die Kraft nicht da ist fühlen wir uns oft schwach und jeder Handgriff, jede Anforderung strengt uns an. Alles ist uns zu viel und wir wollen einfach nur unsere Ruhe haben.

Kannst du es annehmen, wenn du dich kraftlos fühlst oder wehrst du dich dagegen?

Wie ist das in unserer fleißigen Gesellschaft mit dem kraftlos sein? Eigentlich sollen/ wollen wir doch immer funktionieren und in diesem stetigen Fluss bleiben, in dem wir handeln, erschaffen oder wirken können. Es aber auch sein, das deine Kraft sich irgendwo versteckt hat und du dich gerade eher durch das Leben schleppst.

Vielleicht geht es dir auch so, dass dir oft erst auffällt wie kraftvoll du bist, wenn es auch mal Zeiten gibt, in denen du mit wenig Kraft auskommen musst. Erst, wenn sie uns nicht mehr zur Verfügung steht bemerken wir wie wertvoll sie ist, welche Auswirkungen sie in unserem Leben hat, wenn sie nicht da ist.

Mal einen Tag haben, an dem du dich nicht so fit und kraftvoll fühlst ist wahrscheinlich noch okay. Aber wenn du dich tagelang oder länger kraftlos durch dein Leben schleppst kann das schon mal aufs Gemüt drücken, Frustration mit sich bringen oder Reibung mit dir selbst und oder anderen.

Aber was bedeutet eigentlich in deiner Kraft sein?

Für mich heißt es, das eigene Potential zu begreifen und zu entfalten. Das bedeutet nicht immer voller Power durchs Leben zu gehen. Das kann auch bedeuten Phasen zu leben, in denen du viel Ruhe brauchst, wenig Antriebs- oder Initiativkraft da ist usw. Das ist in diesem Fall nicht kraftlos sein, sondern auf stimmige Weise Ruhen, Integrieren oder Auftanken. Das fühlt sich nicht kraftlos an, sondern stimmig, verbunden und auf seine Weise kraftvoll, weil du eben ganz mit dir eins bist und keine Widerstände da sind. Du folgst in diesem Moment dem, was für dich stimmig ist, ohne Ablenkung, Umwege oder Hemmungen.

Dein eigenes Potential zu begreifen und entfalten heißt aus meiner Sicht:

  • Du erkennst den Unterschied zwischen Ruhebedürftigkeit und Müdigkeit als Schutzmuster, (darauf gehe ich später näher ein).
  • Du weißt, ob es gerade stimmig ist über deine Grenze zu gehen und wie weit oder eben nicht.
  • Du kannst Phasen mit weniger Antriebskraft sinnvoll für dich nutzen und musst dich nicht dagegen wehren.
  • Du bist mit dir so verbunden, dass du die Quelle deiner Kraft kennst.
  • Du weißt, dass in der Kraft sein nicht bedeutet aktiv zu sein und lebst danach.

 

Wo kommt die Kraftlosigkeit her?

Körperliche Kraftlosigkeit kann verschiedene Ursprünge haben:

  • Körperliche Krankheit, zum Beispiel Erkältung, Heuschnupfen, Entzündung, Borreliose etc. Aber auch hormonelle Veränderungen, Mangel oder Überschuss von Elementen wie Kalzium, Vitamin B12 oder andere können Müdigkeit, Kraftlosigkeit auslösen. Je nach dem was für eine Krankheit der Mensch hat, kann die Auswirkung auf sein Kraftpotential stärker oder schwächer sein.
  • Psychische oder seelische Krankheit, zum Beispiel Depression, Burnout, chronisches Erschöpfungssyndrom.
  • Belastende Ereignisse, bei denen der Mensch zum Beispiel Druck, Stress, Bedrohung oder ähnliches in einem Ausmaß erlebt, das er nicht mehr gut aushalten kann. Das kann je nach Intensität der bedrohlichen Situation und Resilienz des Menschen ein Trauma auslösen. In so einer Situation fühlt sich der Mensch völlig hilflos, erlebt große Angst oder entsetzen.

Das können im allgemeinen Ursachen für Kraftlosigkeit sein.

Jetzt kommen wir zu meinem Spezialgebiet.

 

Gehemmte oder blockierte Lebensenergie

Mein Eindruck ist das die Kraft sehr mit dem Energiefluss im Körper zu tun zu hat. Hierbei spielt die Ursache erst einmal keine Rolle. Wo Energie gehemmt ist kann sie nicht frei fließen und mindert oder bremst die Lebensenergie. – Eine Sichtweise aus der Bioenergetik, die ich in der Einzel- und Gruppenarbeit mit Menschen sehr häufig erlebt habe.

Ein Mechanismus den ich bei vielen Menschen beobachte ist, dass wir sobald wir mit etwas konfrontiert sind das Angst macht, verunsichert, verletzten könnte oder ähnliches, sich etwas in uns zurückzieht. Wir sorgen bewusst oder unbewusst dafür, dass das Bedrohliche (z. B. Angst, Wut, Liebesentzug etc.) abgewehrt oder verhindert werden kann.

Dabei geschieht folgendes:
Im Körper wird an der Stelle der Energiefluss blockiert, an der das Bedrohliche sich den Weg an die Oberfläche bahnen würde. Das heißt, wir würden wahrnehmen, was wir versuchen weg zu drücken, weil wir uns davor schützen wollen. Dabei zieht sich unsere Lebensenergie zurück und wird heruntergefahren. Es ist schwierig voll Lebendig zu sein, wenn das gesamte Wesen damit beschäftigt ist, Energie wegzumachen. Wir stellen uns sozusagen ein bisschen tot und verhindern dadurch, schmerzvolle Gefühle oder andere bedrohliche Zustände erneut erleben zu müssen.

Das ist grundsätzlich ein hilfreicher und gesunder Schutzmechanismus, der unser Überleben sichert. Hinderlich wird dieser Mechanismus, wenn er grundlos übermäßig oder als Erwachsene aus kindlichen Erlebnissen heraus zum Einsatz kommt.

Grundlos übermäßig reagiert ein Mensch, wenn er zum Beispiel traumatisiert ist oder eine psychische Disposition vorliegt. Psychische Disposition heißt, der Mensch hat eine Veranlagung geerbt oder im Laufe seines Lebens Neigungen erworben, die bestimmte Zustände oder Verhaltensweisen auslösen.

Ein Mensch der beispielweise depressive Züge hat, könnte schneller eine bestimmte Situation als chaotische empfinden und somit auch bedrohlich, als ein Mensch der frei von solchen Einflüssen ist.

 

Ein Beispiel, wie erlebtes aus der Kindheit im erwachsenen Alter wirken kann und wie deine Kraft dabei blockiert werden kann.

Wenn du als Kind von einem oder beiden Elternteilen benachteiligt wurdest könnte es sein, dass du als Erwachsene sensibler auf folgende Situation reagierst:

Dir passiert es drei Mal nacheinander, dass eine Anfrage bei deiner Freundin für ein Treffen nicht klappt. Einmal hatte sie einen geschäftlichen Termin, ein anderes Mal war sie schon mit einer anderen Freundin verabredet und beim dritten Mal hat sie einen Zahnarzttermin. Das ist nicht die Regel, dass deine Freundin öfter keine Zeit für dich hat und trotzdem macht das etwas mit dir. Du fühlst dich zurückgewiesen, nicht geliebt, gesehen und traurig.

Die Situation löst bei dir alte Gefühle und Zustände aus der Kindheit aus. Situationen in der Kindheit, in denen du Liebe, Geborgenheit, Aufmerksamkeit der Mutter gebraucht hättest und sie nicht bekommen hast, weil die Schwester mehr Aufmerksamkeit brauchte. Diese Situation hast du so öfter erlebt als Kind. Du hattest den Eindruck du wirst alleine gelassen, nicht gesehen, bist ungeliebt oder ähnliches.

Die Zustände und Gefühle aus der Kindheit können jetzt, in der Situation mit deiner Freundin wieder ausgelöst werden. Obwohl deine Freundin sehr achtsam, wohlwollend und liebevoll mit dir ist, entstehen in dir die alten Zustände und das Gefühl der Traurigkeit. Du denkst, sie mag mich doch nicht, ich bin ihr nicht wichtig usw. Eine Folgereaktion von dir könnte sein, dass du deine Freundin erst einmal nicht mehr anrufst aus Angst deine Gedanken könnten sich bestätigen.

Die Situation kann aus Sicht deiner Freundin ganz neutral wahrgenommen werden, obwohl für dich leicht bedrohliche Zustände und Gefühle wahrnehmbar sind.

Eine weitere Reaktion von dir könnte sein, dass du beim nächsten Zusammentreffen mit deiner Freundin etwas zurückgezogener bist, weil du dich schützt. Du kannst dich nicht so ausgelassen freuen und lachen mit ihr wie sonst und bist insgesamt angespannt. Du traust dich aber nicht deine Gedanken auszusprechen, weil du Angst hast vor der Reaktion deiner Freundin.

In die läuft eine Art innerlicher Kampf ab. Du willst mit deiner Freundin zusammen sein, hast aber auch Angst vor der Begegnung. Egal, ob es dir bewusst ist oder nicht, du wirst erst einmal angespannt sein.

 

Der größte Unterschied, wenn du dir darüber bewusst bist, liegt darin, dass du eine freie Wahl hast, wie du handelst.

Du bist somit nicht Fremdbestimmt von alten Gefühlen, sondern kannst im Hier und Jetzt frei entscheiden, wie du mit der Situation umgehen magst.

Egal ob der Konflikt in dir bewusst oder unbewusst abläuft, auf jeden Fall verhältst du dich nicht mehr sicher und frei, sondern bist gehemmt oder je nach Intensität blockiert. Nach einem 2-stündigen Treffen mit deiner Freundin und dem inneren Konlfikt kommst du erchöpft nach Hause. Das Treffen hat dich eher Kraft gekostet, als das es dich genährt hätte.

Du brauchst deine Kraft um etwas zu kontrollieren und zurück zu halten. Du bist damit beschäftigt Gefühle, Gedanken und körperliche Reaktionen zu kontrollieren und weg zu drücken damit du sie nicht wahrnehmen musst. Das kann alles unbewusst passieren.

Die Situation könnte sich bei längerem unausgesprochenem Konflikt immer weiter verfahren. Die folge könnte sein, dass du immer sensibler auf alles Mögliche was deine Freundin macht oder sagt reagierst und durch deine Angst immer unfreier wirst. Das könnte bis hin zum Streit führen.
Deine Erfahrung aus der Kindheit ist in dir abgespeichert und so lange du dir nicht über diese Gefühle und Zustände bewusst bist läuft das alles unbewusst ab. Das bedeutet, das Verhalten und die Mechanismen aus deiner Kindheit steuern dich.

 

Jetzt wieder mehr zurück zu deiner Kraft und was du tun kannst um erkennen zu können, ob ein Schutzmechanismus bei dir aktiv ist.

Ich beziehe die folgenden Erläuterungen weiterhin auf das oben genannte Beispiel.

Du nimmst deine Lebensenergie etwas zurück, weil dein Schutzmuster die Energie hemmt oder blockiert und kannst dich nicht mehr frei, offen und lebendig verhalten. Je nach Intensität oder Häufigkeit einer solchen Situation verstärkt sich die Hemmung bzw. Blockade und somit auch das Kontrollieren und oder Zurückziehen der Lebensenergie.

Diese Reaktionen oder Handlungen brauchen Kraft!
Darin stecken verschiedene Mechanismen die du mit Hilfe deiner Kraft erzeugen und aufrechterhalten kannst.

 

Welche Schutzmechanismen beanspruchen deine Kraft?

Du möchtest (bewusst oder unbewusst) alte Gefühle und Zustände nicht fühlen und wehrst dich innerlich dagegen. Du bist einfach noch nicht bereit dich dem Konflikt zu stellen und dir anzuschauen, was da ist. Du tust alles Mögliche um dich abzulenken – im Internet surfen, Sport treiben, Aktionismus, Müdigkeit, arbeiten, fernsehen, essen usw.

Schutzmechanismen können sehr Vielfältig und Ideenreich sein. Als Kind hast du dir diese Schutzmechanismen angeeignet um eine stressige, belastende oder bedrohliche Situation überstehen oder überleben zu können. Jetzt als erwachsene Frau steht dir dieser Schutzmechanismus im weg und raubt dir Lebensenergie.

Das Gute daran ist, sobald du das bemerken kannst hast du schon den ersten Schritt gemacht, den es braucht um aus diesem Energieräuberkreislauf auszusteigen.

Auf folgende Schutzmechanismen möchte ich genauer eingehen:
• Widerstand
• Müdigkeit
• Nicht präsent sein oder sich weg machen

Deine ersten drei Hilfesstellungen die dich wieder in deine Kraft bringen

Widerstand kann nur mit Kraft erzeugt werden. Um etwas widerstehen zu können, egal ob bewusst oder unbewusst brauchst du Kraft. Du kannst es sogar körperlich wahrnehmen.

Wie du den Widerstand erkennst und dich daraus befreien kannst:

Stelle dir eine Situation vor bei der du Widertand erzeugen würdest (Fleisch essen, wenn das nicht deinen ethischen Werten entspricht, etwas kaputt machen, etwas Ekliges anfassen etc.). Ich schlage deshalb so herbe Beispiele vor, weil sie direkt funktionieren.

Stelle dir vor wie du etwas tun sollst, was du auf keinen Fall machen möchtest und lasse den Widerstand in dir entstehen. Wo wirst du im Körper dafür aktiv? Wo beginnt der Widerstand im Körper sich aufzubauen? Wenn du das wahrnehmen kannst verstärke den Widerstand etwas und spüre was in dir geschieht. Welche Muskeln im Körper werden tätig dafür? Was verändert sich in dir? Wenn du das wahrnehmen kannst lasse den Widerstand wieder los, indem du mit drei bis vier tiefen Atemzügen bewusst Widerstand loslässt. Nimm auch hier wieder wahr, wo und wie du im Körper aktiv dafür wirst und was dabei in dir geschieht. Stelle dir dabei vor, wie mit jedem Atemzug der widerstand weniger wird und aus dir herausfließt.

Wenn du den Eindruck hast wieder frei vom Widerstand zu sein kannst du weiterlesen. Wenn nicht schüttle dich noch ein bisschen aus, atme noch einige Male tief durch, bewege dich frei im Raum umher und seufze einige Male.

 

•  Müdigkeit kann ein Mittel sein, das du dir im Laufe deines Lebens angeeignet hast um nicht wahrnehmen zu müssen was ist. Ich habe mal einen Mann begleitet, bei dem immer dann Müdigkeit aufkam, wenn es darum ging Gefühle zu fühlen. Er fing wirklich an zu gähnen und meinte er sei müde. Als er erkannte, dass ihn die Müdigkeit davon abhalten will seine Gefühle wahrzunehmen war er überrascht. Diese Erkenntnis gab ihm ein Stück mehr Freiheit zurück. Er wusste jetzt, dass er in Situationen, in denen die Müdigkeit auftauchte überprüfen kann, ob er wirklich müde ist oder ob es darum geht Gefühle wahrzunehmen. Er konnte dadurch wieder den Zugang zu seinen Gefühlen steuern, was ihm unter anderem weniger Streit in der Partnerschaft und mehr Lebendigkeit schenkte.

Müdigkeit kann somit ein Schutzmuster sein, das dich davon abhält etwas wahrzunehmen. Dein Körper hat gelernt und abgespeichert: In stressigen oder bedrohlichen Situationen schalte ich um auf Müdigkeit.

Wie du erkennst, ob deine Müdigkeit gerade als Schutzmuster aktiv ist oder nicht: Achte in Zukunft darauf in welchen Situationen du müde wirst? Könnte es sein, dass dich die Müdigkeit in diesen Situationen von etwas abhalten oder dich beschützen möchte? Damit du das bewusst erfahren und nachvollziehen kannst macht es Sinn dir dazu Notizen auf zu schreiben. Du kannst so leichter Erkennen, in welchen Situationen du müde wirst, wo Wiederholungen passieren, wie sich die Müdigkeit ankündigt usw.

Nicht präsent sein oder sich weg machen geschieht, wenn du nicht so richtig da bist, obwohl du körperlich anwesend bist. Wenn du nicht mit dir verbunden bist und dich wie unsichtbar machen willst. Durch bestimmte innere Haltungen sowie Ausrichtungen ist es möglich sich wegzumachen. Wir ziehen uns ganz in uns zurück um nicht da sein zu müssen.

Eine Redewendung die dazu passt: „Ich würde am liebsten im Erdboden versinken.“ Wir wollen uns unsichtbar machen und nicht da sein.

Wie du erkennst, das du dich wegmachst und wie du dich daraus befreist: Stelle dir eine Situation vor, in der du dich am liebsten unsichtbar machen würdest. Du könntest dir etwas vorstellen, wofür du dich schämst (Wutausbruch mit deinem Kind, Fehler bei deiner Arbeit der Auswirkungen hatte etc.). Versuche das Gefühl der Scham so gut du kannst herzuholen. Wenn es da ist und du bist noch nicht dabei dich wegzumachen mache es jetzt. Versuche dich so gut du kannst unsichtbar zu machen und nimm dabei wahr, wo du im Körper damit beginnst. Lasse es deinen Körper machen und folge seinen Bewegungen. Wo musst du aktiv werden damit dir das gelingt? Vielleicht möchte sich ein Kopf nach unten neigen oder deine Schultern ziehen sich nach vorne unten zusammen? Wenn du wahrnehmen kannst wie du dich wegmachst mache es wieder weniger. Nimm auch hier wieder wahr, wo du im Körper aktiv dafür wirst und was dabei in dir geschieht. Mit drei bis vier Atemzügen, kannst du die Reste vom Wegmachen loslassen. Wenn du den Eindruck hast noch nicht ganz wieder da zu sein schüttle dich noch ein bisschen aus, atme noch einige Male tief durch, bewege dich frei im Raum umher und seufze einige Male.

Mit anderen Schutzmechanismen kannst du es genauso machen. Wenn Essen für dich ein Schutzmechanismus ist, beobachte dich dabei wann du isst, wie du isst, wie du dich dabei fühlst, ob wirklich Hunger da ist oder was eigentlich da ist und notiere deine Beobachtungen. Auch mit Aktionismus, Sport treiben, fernsehen, arbeiten usw. kannst du das so umsetzen um erkennen zu können, wo du Kraft aufwendest um etwas nicht wahrnehmen zu müssen. Halte einen Moment inne bevor du diese Dinge tust, Atem einige Atemzüge tief durch und versuche so gut du kannst wahrzunehmen, was gerade da ist, was du fühlst.

 

Deine vierte Hilfestellung die dich wieder in deine Kraft bringt

Wenn es dir schwer fällt ins Fühlen zu finden kann dir folgende Übung dabei helfen wieder ins Fühlen hineinzufinden:
• Gehe einige Schritte umher und konzentriere dich auf deine Füße.
• Nimm wahr wie du gehst und wie deine Füße auf dem Boden aufkommen.
• Gehe langsam und setzte jeden Fuß bewusst auf. Spüre dabei, wie sich das anfühlt.
• Atme dabei entspannt und tief in deinen Bauch.
• Verlagerst du dein Gewicht gleichmäßig auf deine Füße?
• Gehst du aufrecht oder gebeugt?
• Gehe noch einige Schritte und spüre wie deine Füße auf dem Boden aufkommen. Wie sie abrollen, den Kontakt zum Boden lösen und wieder aufnehmen.
• Was fühlst du jetzt? Was nimmst du bei dir wahr?

Diese kleine Übung kannst fast überall recht unbemerkt einbauen, wenn du merkst, dass du nicht gut mit dir verbunden bist und Schwierigkeiten hast in Kontakt mit deinen Gefühlen zu kommen.

Zurück zu den Schutzmechanismen. Du brauchst Kraft um sie zu aktivieren und um sie aufrecht zu erhalten. Ein erster hilfreicher Schritt ist das Wahrnehmen und Erkennen deiner Schutzmechanismen. Der nächste Schritt ist der bewusste Ausstieg und das finden von neuen, freien Handlungsmöglichkeiten.

Der Hauptgrund, warum Menschen nicht die Dinge im Leben erreichen, die sie so gerne leben möchten, ist fehlende Energie. So sind sie zwar „am Machen“, aber das eigentlich Ersehnte entsteht nicht. Im Gegenteil, sie fühlen sich eher angestrengt, was auf Dauer frustriert und sogar zu psychischen Erkrankungen führen kann.

Wenn dein Körper optimal mit Energie versorgt ist, fließt deine Lebenskraft!
Ich möchte hier noch einmal darauf hinweisen, dass das nicht bedeutet immer körperliche Aktivität in vollem Maße ausüben zu können. Es hat mehr damit zu tun in deiner Mitte zu sein, dich stimmig zu fühlen auch, wenn dir nach wenig Aktivität ist und du dich nach Ruhe sehnst.

Die Bioenergetik ist ein wirkungsvoller Weg, deinen Körper – dich als ganzes Wesen – zu beleben. Blockierte oder gehemmte Lebensenergie kann wieder frei fließen. In ihr liegt die Kraft, aus deinem inneren heraus zu erschaffen, eigene Wege zu gehen, inspiriert zu sein und Ziele zu erreichen. Damit steigst du aus einem Kreislauf aus, der sich im Laufe deiner Entwicklungsgeschichte in dir eingerichtet hat.

Du holst dir gehemmte oder blockierte Lebensenergie zurück.


Den Unterschied herauszufinden, wo du in Mechanismen festhängst, die dich hemmen bzw. blockieren und wo du frei dem folgst, was dran ist, lässt in dir das Gefühl von großer Stimmigkeit entstehen. Du weißt was stimmig für dich ist und lebst danach, du fühlst dich in dir zu Hause und kannst weiteren Unwägbarkeiten leichter standhalten.

Wenn du dich auf diesen Befreiungsweg machen willst, gehe den ersten Schritt mit einem 30-minütiges Gratisgespräch mit mir. Klicke einfach auf diesen Link um dein Gratisgespräch zu vereinbaren:

Ich freue mich auf dich und deine Ent-Wicklungsreise.

Deine Melanie